Kriegsreportagen planen, umsetzen, verarbeiten Alexandra Berlin ist Kriegsreporterin für den Spiegel. Sie ist als Auslandsreporterin mehrmals ungeplant in Kriegsgebiete geraten. Sie weiß daher, wie es ist, wenn man ohne explizite Vorbereitung in eine solche Situation gerät. Was sie aus diesen Situationen gelernt hat und wie sie sich heute vorbereitet, was sie während und nach einer solchen Reise tut, zeigt sie euch in diesem Workshop.
Wie man gute Gespräche führt Wie schafft man es, dass einem 1,2 Millionen Menschen pro Monat zuhören? Matze Hielscher war Schülerzeitungsredakteur und wurde dann doch erst mal Lampenhändler. Nach einem Ausflug in die Musik baute er das digitale Stadtmagazin „Mit Vergnügen” auf und ist seit 2016 Host seines Podcasts „Hotel Matze”. Auch wenn er jetzt Interviews führt, Journalist will er sich trotzdem nicht nennen. Journalistische Standards sind ihm trotzdem wichtig. Warum er nur Fragen stellt, die ihn selbst interessieren, wie Nähe im Interview entsteht und wie viel Nähe zu viel ist, das erfahrt ihr in diesem Workshop. Und auch, wie er es geschafft hat, genau so so erfolgreich zu werden.
Die drei schnellsten Wege, ein gutes Gespräch zu ruinieren In der Waffel oder im Becher? Ist keine schlechte Eingangsfrage. Die Antwort ist verwendbar für ein Portrait, weil Alltagssituation. Und Eis mag jeder, der ein Herz und Geschmack hat. Aber aber aber es gibt drei Wege, ein gutes Gespräch SOFORT zu ruinieren. Und um diese drei Wege (und natürlich wie immer auch um das große Ganze, das kleine Schwarze und die mittlere Pommes) geht es im Workshop mit Benjamin von Stuckrad-Barre. Benjamin spricht, Spiegel-CvD Jens Radü fragt und und Benjamin antwortet nicht nur, sondern bewertet gleichzeitig auch die Fragen und analysiert sie, auf der Meta-Ebene. In dem Gespräch geht es darum, wie man als Interviewer oder Interviewter ein Gespräch ruiniert. Und der, der jede Menge Tipps dafür gibt, wie man dieses Desaster vermeidet, ist ein Meister darin, nie zu langweilen, immer zu polarisieren, ist der Erfinder der neuen deutschen Buch-Lesung, die darauf verzichtet, Fragen der Zuhörer zuzulassen, ist der Erfinder von Gesprächsbüchern, die kein Thema haben und deshalb viel mitteilen. Obendrein Erfinder der Rock ‘n’ Roll-Lesung: lesen da, wo sonst nur gesungen, getanzt und gesoffen wird, also nicht in Buchhandlungen und Literaturhäusern, lesen so, dass keiner einschlafen kann. Viel Spaß!