Hi!&Nun? Folge 2: Wem nützt die Polarisierung?
Die Debattenkultur in Deutschland ist geprägt von in sich geschlossenen Blasen. Das Gesprächsformat „Hi!&Nun?“ soll das aufbrechen, indem jeweils zwei Kontrahenten mit sehr unterschiedlichen Standpunkten zwei Stunden lang moderiert zu einem kontroversen Thema streiten.
In der zweiten Folge streiten zwei, denen es immer wieder gelingt, auch außerhalb der eigenen Blase gehört zu werden. Gilda Sahebi ist freie Journalistin, Podcasterin und Buchautorin. Jan Fleischhauer ist Journalist, Kolumnist und Buchautor. Sie schreibt für TAZ und Spiegel, er für Focus und Welt, sie kommentiert das Weltgeschehen auf Instagram, er auf X. Er sieht in seinen Vorbildern die Meister der journalistischen Polarisierung, sie schrieb einen Bestseller mit dem Titel „Verbinden statt Spalten“. Die beiden unterhalten sich zwei Stunden darüber, warum Deutsche sich immer wieder affektiv polarisieren – in den letzten zehn Jahren zu Corona, zur Migration, zum Ukraine-Krieg, zu Wokeness und Gendern, zum Gaza-Konflikt. Welchen Anteil daran haben die sozialen Medien, aber auch die klassischen Medien? Sind Welt und Bild zu rechts, der Spiegel und die Öffentlich-Rechtlichen zu links? Und wer ist eigentlich links und wer rechts? „Versöhnung“ sehen beide nicht als journalistische Aufgabe. Ob sie es trotzdem schaffen, argumentativ aus der eigenen Bubble herauszukommen? Denn darum geht es bei „Hi!&Nun?“, dem Duell, das beide überleben. Hier könnt ihr euch das Gespräch als Video ansehen.
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Redaktion und Produktion: Team der Reporterfabrik
Diese Folge wurde im Februar 2026 aufgezeichnet.
Vielen Dank an Gilda Sahebi und Jan Fleischhauer. Das Gespräch moderierte Cordt Schnibben.